Letzte Änderung am 12. Mai 2015

Samstag, 11.04.2015 – 15.00 Uhr  – 25. Spieltag Landesklasse

SV Jena- Zwätzen – FC Saalfeld 1:0 (0:0) Zuschauer 110

…und irgendwie beschreibt es Spielverlauf und Ergebnis ganz gut. Denn schön war es mit Sicherheit nicht, das Spiel gegen die blauweißen Kicker aus der Feengrottenstadt. Aber am Ende erfolgreich, und das ist es, was in Zeiten des Abstiegskampfes nun mal zählt.

Die Saalfelder kamen mit 30 Fans Unterstützung, wobei der ein oder andere (Alte) sich erinnerte, dass Zwätzen direkt an der Bahnlinie liegt, und so bequem mit dem Zug anreiste.

Die Partie begann für die Hausherren verheißungsvoll, aber der Kopfball Hentrichs in der 6.min nach Ecke ging leider knapp drüber. Im weiteren Verlauf dominierten die Abwehrreihen und ließen wenig zu. Imponierend dabei die Zweikampf- und Kopfballstärke der jungen Verteidiger der Liebers- Schützlinge, welche unseren Spitzen keinen Zentimeter schenkten, und immer eine Lösung fanden. Die Hausherren konnten sich nur selten nach vorn durchkombinieren, meistens war langer Hafer angesagt, der aber nichts einbrachte. Die Gäste machten es genauso, und infolgedessen sahen die Zuschauer, egal ob neutral oder nicht, gewaltigen Hauruckfußball ohne große Höhepunkte. Erfreulich dabei war aber auch die stabile Defensive der Rossonegri, welche die blitzschnellen Gästestürmer gut im Griff hatte. Einen weiteren Aufreger gab es noch in Durchgang eins, die Flanke des Saalfelders Klose segelte unter Mithilfe einer Windböe an den Innenpfosten des Thalergehäuses und sprang wieder heraus- Glück für Zwätzen. Kurz darauf ist Halbzeit.

Schiri Östreich, ein erfahrener Mann ließ sich mit den gelben Karten etwas zuviel Zeit, aber seine Vorteilsauslegung war (auf beiden Seiten) vorbildlich und zeigte, dass es auch bei den Unparteiischen Schlechte und Gute gibt. Er zählt mit Sicherheit zu den Letztgenannten. Das muss ja auch mal gesagt werden. Der Fanblock um „Brillchen“ hatte extra für dieses Spiel Supportunterstützung aus Mönchengladbach angefordert, und diese waren gern gekommen- Danke dafür.

Mit Beginn der zweiten Hälfte merkte man an der spielerischen Qualität keinen Unterschied zu den ersten 45 min. Aber trotzdem, irgendwie waren unsere Jungs bissiger, griffiger und wollten die zu vergebenden Punkte mehr als die Gäste, so schien es zumindest. Für die Betrachter von draußen änderte sich nicht viel, …rums und lang nach vorn, hüben wie drüben. In Minute 72 sah es dann doch mal kurz nach Fußball aus, leider auf der falschen Seite. Die Flanke von links erreicht am langen Pfosten Smirat im Saalfelder Trikot, der aber zum Glück für Zwätzen diesen Tausendprozenter auslässt.

Trainer Barich wechselt doppelt, P. Mill und Figuth kommen rein. Keine acht min später spielen sie sich (flach und direkt, ja auch das ist möglich) über die rechte Seite mit einem Doppelpass bis in den 16-er des FC durch, und Goalgetter Figuth nutzt diese erste Chance in der zweiten Halbzeit mit einem Schuss aus 10 m in die kurze Ecke. 1:0 und Jubel. Es sind bloß noch 15 min mit Nachspielzeit. Kommen die Gäste noch einmal gefährlich vor unser Tor ? Nein, SaalfeldFiguth 2015 kann den Hebel nicht mehr umlegen. Die Hausherren hingegen haben eine weitere Großchance für P. Mill, die er eigentlich verwerten muss. Tut er aber nicht. Egal, kurze Zeit später ertönt der Schlusspfiff und Zwätzen feiert einen Dreier, der schwer erkämpft ist. Im direkten Duell beider Teams in dieser Saison also zweimal 1:0 für den jeweiligen Gastgeber. In der Tabelle ist es nach diesem Spieltag im Abstiegskampf um den rettenden 12. Platz mittlerweile so eng wie einer Legebatterie. Wir haben aber noch 9 Spieltage, und so ist der aktuelle Stand nicht mehr als ein Zwischenergebnis.

Fest steht nur eins: es geht immer weiter, für uns am Samstag, 18.04.- 15.00 Uhr im Ilmenauer Hammergrund beim SV Germania, der natürlich klarer Favorit in dieser Begegnung ist.

Zwätzen: Thaler- Burghardt- Hentrich- Cevin Czimmernings- Meudtner- Wolff- Wolter- F. Mill (Figuth) – Gleitsmann ( N. Czimmernings) – Chris Czimmernings (P. Mill) – Nenz

Tor: 1:0 Figuth (77. Min)

Zuschauer : 110